MPU-Main-Kinzig

Gründau – Gelnhausen – Frankfurt

MPU-Info für Anwälte

Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht haben Sie täglich mit Klienten zu tun, die im Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol und Drogen auffällig geworden sind.

Im täglichen Kontakt mit unseren Klienten erfahren wir regelmäßig, dass die beauftragten Rechtsanwälte gerne alles versuchen, um ihren Mandanten einen Führerscheinentzug zu ersparen, oder zumindest die Dauer des Führerscheinentzuges sowie die Sperrfrist zu verkürzen.

Leider wird hierbei häufig das Verwaltungsverfahren nach Ablauf der Sperrfrist außer acht gelassen.

Unter bestimmten Umständen (z.B. bei mehrmaliger Auffälligkeit wegen geringer Alkoholmengen, oder bereits bei einmaliger Auffälligkeit mit mehr als 1,6 Promille) wird von der Fahrerlaubnisbehörde grundsätzlich die Erbringung eines positiven MPU-Gutachtens verlangt.

Das hat zur Folge, dass der Mandant erst bei der Beantragung der neuen Fahrerlaubnis erfährt, dass er eine MPU absolvieren muss.

Hat das Gericht eine Sperrfrist von z.B. 12 Monaten verhängt, so kann der Betroffene in der Regel 3-4 Monate vor Ablauf der Sperrfrist seine Fahrerlaubnis neu beantragen.

Nun erfährt er davon, dass er eine MPU absolvieren muss und ist völlig überrascht und ratlos, was nun noch auf ihn zukommt. Nicht selten wird das als zusätzliche Strafe empfunden.

Der Bewerber hat nun 8-9 Monate wertvolle Zeit verschenkt, in der er sich auf die MPU hätte vorbereiten können.

Von den Gutachtern der Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) muss im Rahmen des MPU-Gespräches festgestellt werden, ob der Bewerber um die Fahrerlaubnis im medizinischen Sinne eine Alkohol- oder Drogenproblematik aufweist und wie stark diese ggf. ausgeprägt ist.

Gerade bei Auffälligkeiten mit einer hohen BAK (über 1,6 Promille) oder nach dem Konsum von Drogen aller Art muss häufig von einer fortgeschrittenen Alkohol-/Drogenproblematik oder von einer Alkohol-/Drogenabhängigkeit ausgegangen werden.

In diesem Fall sind ggf. umfangreiche Abstinenznachweise nach bestimmten Kriterien über einen Zeitraum von 6-12 Monaten zu erbringen.

Zeit, die Ihr Mandant bereits nach Rechtskraft des Urteils hätte sinnvoll nutzen können, um sich adäquat, ggf. mit professioneller Hilfe, auf die MPU vorzubereiten.

Die Folge:

Ihr Mandant verliert 6-12 Monate Zeit bis er die Chance hat, seinen Führerschein zurück zu erhalten, da er seine Abstinenz erneut über diesen Zeitraum nachweisen und die MPU wiederholen muss. Die Folgekosten für Ihren Mandanten liegen dann, je nach Fragestellung der Fahrerlaubnisbehörde, schnell zwischen 1000 und 1200 Euro.

Hinzu kommen ggf. Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Taxen, zusätzliche Verwaltungskosten usw.

Schlussendlich bleibt ein unzufriedener Mandant zurück.

Meine Praxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz) hat einen Arbeitsschwerpunkt in der Beratung und Vorbereitung auf die MPU.

Gerne kann ich Ihnen bzw. Ihrer Kanzlei in einem persönlichen oder telefonischen Gespräch oder durch einen kurzen Vortrag einen Überblick über die sehr komplexen Regularien einer MPU geben.

Ich berate natürlich gerne auch Ihre Mandanten in meiner Praxis zu diesem Themenkomplex.

Die Beratung ist für Sie mit keinerlei Kosten verbunden. Auch für Ihre Mandanten ist das erste Beratungsgespräch in meiner Praxis kostenlos und unverbindlich.