MPU-Main-Kinzig

Gründau – Gelnhausen – Frankfurt

Richtigen MPU-Berater finden -1-

MPU-Berater: Was ist bei der Suche wichtig?

Erfolgsgarantie:
Es gibt MPU-Berater, die geben Ihnen eine Erfolgsgarantie.
Das klingt erstmal ganz gut. Nur: Kein Arzt wird Ihnen garantieren, dass seine Behandlung zum Erfolg führen wird noch bevor er Sie eingehend untersucht hat.
Der Erfolg des Beraters ist natürlich auch davon abhängig, wie sein Klient mitarbeitet. Tut der dies nicht und der Berater sieht, dass er über Gebühr viel Zeit in seinen Klient stecken muss, wird er ihn ganz schnell fallen lassen. Letztendlich sind Sie es, der/die den Weg bis hin zur MPU gehen muss. Und dabei kann Sie jeder MPU-Berater immer nur ein Stück weit begleiten. 
Lesen Sie sich bei diesen Firmen deshalb das Kleingedruckte besonders gut durch. 



Geld-zurück-Garantie:
Auch das klingt zu schön um wahr zu sein. 
Lesen Sie sich auch hier das Kleingedruckte besonders gut durch. Umfangreiche Garantien müssen gut abgesichert werden. 
Die Absicherung kann z.B. durch Klauseln im Kleingedruckten geschehen, die möglicherweise so gestaltet sind, dass die Garantie nie zum Tragen kommen wird, weil Sie sich nicht exakt an irgendwelche Bedingungen gehalten haben. 
Oder eben durch sehr hohe Preise. 



Training bestimmter Verhaltensweisen oder Fragenvorbereitung:
Es gibt MPU-Berater, die Ihnen Wort für Wort einhämmern, was Sie wann zum Gutachter sagen sollen. 
Um einen Gutachter mit Ihrer schauspielerischen Leistung zu überzeugen, bedarf es eines guten „Lehrers“. Hoffen Sie also, dass Sie an einen solchen geraten sind. 
Sie können mir glauben, dass die Chance, ein positives Gutachten zu erhalten, weil Sie dem Gutachter etwas „vorspielen“, geringer ist, als wenn Sie wirklich Ihr Verhalten ändern und sich mit Ihren (Alkohol- oder Drogen-) Problemen auseinander setzen. 
Jeder Gutachter macht fast den ganzen Tag nichts anderes, als sich mit Menschen zu unterhalten. Es dürfte nur wenige Lügen und schauspielerische Leistungen geben, die er noch nicht gehört hat. Aber Sie können es versuchen. Vielleicht klappt es ja.



Angebot von Gegengutachten:
Von der Fahrerlaubnisbehörde werden grundsätzlich nur Gutachten anerkannt, die von besonders akkreditierten Begutachtungsstellen für Fahreignung erstellt worden sind. 
Diese Gutachter dürfen aber per Gesetz nicht auch Ihre MPU-Berater sein. 
Also: Wenn Ihnen jemand ein „Gegengutachten“ anbietet: Am besten Finger weg, denn diese sind meist wertlos! 



Crash-Kurse von 4 Stunden oder ein Wochenende:
In diesen Kursen wird einer meist recht großen Gruppe von Teilnehmern vieles zur MPU beigebracht. Das kann durchaus von Vorteil sein. Es kann aber unmöglich auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden. 
Wenn jemand also verspricht, dass Sie nach dem Besuch eines solchen Kurses die MPU bestehen, sollten Sie hellhörig werden.

Preisgünstige Gruppenkurse:
Vereine und andere Berater bieten sehr günstige Gruppenkurse zur MPU-Vorbereitung an. Hier sitzen Sie mit 8 oder 10 anderen Teilnehmern jeweils 2 Stunden beisammen und besprechen allerlei Allgemeines rund um die MPU. Es ist ein ganz einfaches Rechenbeispiel: Sie sitzen mit 8 Teilnehmern zwei Stunden beisammen. Wenn jeder einmal zu Wort kommen soll, bleibt so für jeden eine Redezeit von maximal 15 Minuten. Abzüglich der Zeit, in denen der Kursleiter Ihnen Infos zur MPU gibt. das heißt, Sie haben pro 2 Stunden maximal 10-15 Minuten Zeit, über Ihr individuelles Problem zu sprechen.
Dafür sind dann 400 oder 500 Euro vergleichsweise sehr teuer bezahlt.

Jeder Klient hat eine so individuelle persönliche Geschichte, dass eine Gruppenunterweisung wenig Zielführend ist.